Verlängerung des Listeneintrags

Qualitativ gute Arbeit setzt in Zeiten rasanter Entwicklungen im Bereich der Gebäudeenergieeffizienz ein regelmäßig aktualisiertes Wissen zum Stand der Technik sowie eine aktive Tätigkeit in dem Arbeitsgebiet voraus. Für viele Sachverständige für energieeffizientes Bauen und Sanieren stellt dies keine Neuerung dar, sondern bildet lediglich den Stand ihrer derzeitigen beruflichen Praxis ab.

Um als Sachverständiger in der Energieeffizienz-Expertenliste zu bleiben, muss alle drei Jahre nachgewiesen werden, dass man an Weiterbildungen teilgenommen hat. Die Architektenkammern der Länder haben für die Weiterbildung der Architekten Institute und Akademien eingerichtet, die ein sehr vielfältiges und umfangreiches Angebot bieten. Die Programme finden sich in den Internetangeboten der Architektenkammern wieder. Außerdem informiert eine gemeinsame Liste über das Fortbildungsangebot der Architektenkammern. Hier können Sie sich sachgebietsbezogen informieren und gelangen über die Veranstaltungstitel zu den ausführlichen Informationsseiten der jeweiligen Kammer.

Zusätzlich muss für jedes Förderprogramm, für das man weiter gelistet sein möchte, ein Nachweis über die praktische Tätigkeit erbracht werden. Je nach Förderprogramm handelt es sich dabei um eine durchgeführte Energieberatung oder die Planung bzw. Baubegleitung eines KfW-Effizienzhauses (Neubau oder Sanierung). Alle eingereichten Praxisnachweise werden einem automatischen Plausibilitätscheck unterzogen. Weiterhin werden stichprobenartig vertiefte Überprüfungen der erbrachten Leistungen  durchgeführt. Dazu werden zunächst die für das Bauprojekt relevanten Unterlagen (Energieberatungsbericht, Effizienzhaus-Planung bzw. -Baubegleitung) auf Vollständigkeit, inhaltliche Korrektheit und Einhaltung der Förderrichtlinien geprüft. Ergibt sich aus der Unterlagenprüfung weiterer Klärungsbedarf, kontrollieren neutrale Fachprüfer die Leistungen des Experten zusätzlich am Gebäude vor Ort.